Unterricht

Der Unterricht beginnt nach der Begrüßung mit einer Erwärmung die ca. 1/4 bis 1/3 der kompletten Unterrichtszeit einnimmt. In der Erwärmung werden Lockerung, Funktionsgymnastik, Koordinations- und Ausdauerübungen sowie Krafttraining durchgeführt. Sie wird in der Regel mit einer kurzen Dehnungsphase beendet.

In der darauffolgenden Fallschule gilt es die verschiedenen Fallübungen besonders des Aikido, Judo und Sambo zu erlernen. Die Priorität einer guten Fallschule wird im Leitsatz: "Nur wer fallen kann, darf geworfen werden!" deutlich.

Die größte Zeit des Unterrichts wird vom technisch-methodischen Teil beansprucht. In diesem Unterrichtsteil werden in Einzel- und Partnerübungen die verschiedenen Grund- und Kampftechniken geübt. Sie beinhalten Wurftechniken, Schlag- und Tritttechniken, Hebel- und Würgetechniken sowie Waffentechniken. Dem Standkampf wird dabei die gleiche Wichtigkeit wie dem Bodenkampf eingeräumt. Ausbildungsziel bleibt dabei die Anwendung der erlernten Techniken in der Selbstverteidigung. Dafür übernimmt ein Partner die Rolle des Angreifers und ein Partner die Rolle des Verteidigers. Im Wechselspiel werden dann die Selbstverteidigungssituationen nachgestellt und vom anfangs passiven bis hin zum aktiven Angreifer durchgespielt.

Am Ende des Trainings steht noch eine Entspannungsphase mit Dehnung sowie die Verabschiedung an.